Iaido Termine

Hier finden Sie die Lehrgangstermine in Mölln.
Von den vergangenen Veranstaltungen können Sie hier auch die Berichte dazu lesen.

Ein Lehrgang bietet viele Möglichkeiten

Durch das längere Training bei einem Lehrgang werden bestimmte Themen viel tiefgreifender vermittelt.
Des Weiteren gibt es einmal im Jahr einen Prüfungslehrgang, in dem die Teilnehmer
Ihren Fortschritt bei der Prüfung bestätigen lassen können.

Kommende Termine

Termine 2018

28. 01. 2018 Oshogatsu Wentorf
14. – 15. 04. 2018 Okuden Mölln
29.06. – 01. 07. 2018 Jahreshauptl. mit Prüfungen Osnabrück
22.09.2018 Koryo – Mix Flensburg
27. – 28. 10. 2018  Dojoleiter Hakushinkai Hamburg e.V.
10. 11. 2018 Omori Ryu Hamburg

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Omori Ryu Lehrgang 1. - 2. April 2017

Back to the roots!

Die Lehrgangsteilnehmer

Die Lehrgangsteilnehmer  –  Link zu Gruppenfoto in voller Größe

Was erwartet man eigentlich von einem Lehrgang? Eine ausreichende Teilnehmerzahl wäre wünschenswert. 16 plus Lehrgangsleitung durch Klaus-Dieter Schultz Sensei. Check.

Eine kompetente Lehrgangsleitung, die auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingeht. Check.

Eine vernünftige Organisation, mit gutem und reichlichen Essen und viel Spaß bei der Abendveranstaltung, denn das hat man sich nach einem harten Training verdient. Check.

Anregende Gespräche unter allen Teilnehmern und natürlich eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre beim Iai praktizieren. Check.

Dieser Lehrgang war, kurz, ein voller Erfolg auf ganzer Linie. Viel Erfahrung von Seiten der Lehrgangsleitung und des Organisationsteams machten sich bemerkbar. Alles „floss“ ineinander, Anspannung und Entspannung, konzentrierte Phasen und ausgelassene. Eigentlich wurde durchweg und auf mehreren Ebenen Iai praktiziert.

Die Lektionen in der Turnhalle wurden von Schultz Sensei mit viel Einfühlungsvermögen den Bedürfnissen der Anwesenden Iaidoka angepasst. Erst wurden die großen Stolpersteine allgemein identifiziert, dann Trainingsstrategien aufgezeigt. Während wir uns in der Umsetzung übten, ging Schultz Sensei herum und korrigierte noch individuelle Baustellen der einzelnen Teilnehmer. Da hat sicherlich jeder seinen persönlichen Hausaufgabenzettel mit an die Hand bekommen – und das ist gut so! Bei ganz großen Veranstaltungen fällt halt Vieles einfach mal unter den Tisch. Hier, in der kleinen, lernwilligen Gruppe, profitiert jeder einzelne ganz persönlich vom Überblick des Lehrgangsleiters, in dem das Iai durch jahrzehntelanges Training ganz anders fließt, als im ambitionierten Anfänger. Ich schätze das sehr. Aber auch höher graduierte Dan-Träger, die am Lehrgang teilgenommen haben, profitieren von der ein oder anderen Variante, die sie so vielleicht noch nicht im Blick hatten und zu neuem Nachdenken und ausprobieren anregen. Iai lebt. Vieles wächst einem im Laufe der Jahre zu. Voraussetzung ist ein mehr als durchschnittlich ausgeprägter Durchhaltewille, die Fähigkeit, die Korrekturen anzunehmen und – selbstverständlich – jemand, der einen korrigiert. Ich bin mir sicher, dass alle Lehrgangsteilnehmer mit mir darin übereinstimmen, dass Klaus-Dieter Schultz Sensei die Vermittlung der Inhalte der Omori Ryu wirklich fantastisch gelungen ist.

Wir haben also am Samstag alle Kata der Omori Ryu behandelt, außer Nukiuchi und Inyoshintai Kaewaza. Am Sonntag wurden dann einige Kata (Sato, Ryuto, Gyakuto) mit Bokken als Partnerübung durchgespielt und dann noch einmal mit dem Schwert nachgearbeitet. Weil viele Probleme auch deshalb bestehen weil Grundlagen fehlen, haben wir uns diese dann auch noch einmal vorgenommen. Chiburi, Noto, Schnitt und Tenouchi.

Ein toller Lehrgang. Weiter so. Wir freuen uns auf den nächsten bei Euch. Ihr seid eine tolle Truppe.

Markus Siemens

 

 

 

 

 

DIV Jubiläums-Lehrgang November 2015, 10 Jahre DIV

Am Samstag Vormittag trafen die 35 Lehrgangsteilnehmer gut gelaunt zum Jubiläumslehrgang in Mölln ein.
Nach der offiziellen Begrüßung der Teilnehmer durch den Ausrichter und Lübcke Sensei, wurde noch eine riesige DIV-Fahne entrollt, die das Osnabrücker Dojo anlässlich des Jubiläums „10 Jahre DIV“ überreicht hatte.

Nach dem Angrüßen wurden zwei Gruppen gebildet. Alle bis dritten Dan wurden der Obhut von Lübcke Sensei übergeben,
um an den Basics zu feilen und Katas der Seitei aufzuarbeiten.
Die anderen Senseis und entsprechend graduierten vertieften ihr Wissen in der Koryu.
Damit waren wir dann auch den gesamten Tag beschäftigt.

Am Abend begann der gemütliche Teil mit einem reichhaltigen Abendessen aus Krustenbraten, vegetarischem und allerlei anderen Leckereien. – An dieser Stelle allen daran beteiligten Möllnern ganz herzlichen Dank für die tolle Organisation des Lehrgangs.
Nach dem Essen sprach Schultz Sensei ein paar offizielle, aber auch von Freundschaft und Respekt geprägte Worte,
die nicht nur Lübcke Sensei betrafen, sondern auch an den von uns allen verehrten Sagawa Sensei erinnerten.
Darauf folgte noch eine kurze Rede und eine Geschenkübergabe.
Lübcke Sensei gab an diesem Abend unter großem Applaus vor den versammelten Iaidoka das Versprechen ab,
dass er uns bis zu seinem 70 Geburtstag als Sensei bei Lehrgängen erhalten bleibt!
Da er viele Fotos aus der Zeit in Japan mitgebracht hatte, scharten sich bald viele Grüppchen um die Bilder und Lübcke Sensei gab bereitwillig Auskunft über die verschiedenen Situationen,
oft auch mit kleinen Anekdoten gespickt, in denen die Bilder entstanden sind. – Ein rundherum gelungener Abend in freundschaftlicher Atmosphäre.

Am nächsten Tag arbeiteten wir uns nach einem tollen Frühstück noch einmal durch die jeweiligen Ryus,
bis gegen Mittag eine Enbu diesen Teil des Lehrgangs beendete.
Es folgte eine Runde mit Fragen rund um Iaido, die die Iaidokas an Lübcke Sensei richten durften
und die er ausführlich beantwortete.

Dann wurde es Zeit für Tamashigiri! Verschiedene Dojos brachten Ihre Tamashigiri-Schwerter mit.
Damit konnte an drei Stationen mit drei verschiedenen Mattenstärken geschnitten werden.
Das war wirklich etwas ganz besonderes und sicherlich für viele der Höhepunkt eines fantastischen Lehrgangs,
der im Anschluss an das Tamashigiri nach offiziellen Schlussworten und allgemeinem Abgrüßen auch endete.

Wenn man nicht die richtigen Worte finden kann, einen Eindruck zu vermitteln, dann greift man gerne zurück auf Worte, die andere schon vor langer Zeit gefunden haben.
In diesem Fall war es Friedrich Rückert (1788-1866):

Dein wahrer Freund ist nicht,
wer dir den Spiegel hält der Schmeichelei,
worin dein Bild dir selbst gefällt.

Dein wahrer Freund ist,
wer dich sehn lässt deine Flecken und sie dir tilgen hilft,
eh‘ Feinde sie entdecken.

Gez. Markus Siemens

Omori-Ryu Lehrgang am 18./19.04.2015 in Mölln

Das Möllner Aufbauteam traf sich am Samstag, den 18.04., um ca. 11:00 Uhr zum Aufbau und Vorbereitung des Dojos. Kamisa vorbereiten, Halle fegen, Umkleiden und Sanitärräume herrichten, Tische und Stühle aufstellen, Kaffee kochen, Kuchen und Kekse bereitstellen. Normalerweise „verderben viele Köche den Brei“, aber unser eingespieltes Team schaffte eine neue Bestzeit: nach 45 Minuten stand alles bereit.

Nach und nach trudelten die Teilnehmer ein und bis 14:00 Uhr zum Lehrgangsbeginn war noch ausgiebig Zeit zur Begrüßung und zum Klönen. Aber dann ging es los. Nach dem Angrüßen und einer Aufwärmrunde wurden die ersten Suburi-Übungen durchgeführt. Schultz Sensei legte bereits hier „den Finger in die Wunde“: „Lasst die Kraft aus der Schulter weg. Die Hüfte fest, aufrechte Haltung, Füße gerade!“.

Die ersten sechs Formen wurden über den Nachmittag hinweg durchgearbeitet. Auch hier ermahnte Schultz Sensei die Teilnehmer immer wieder, die aufrechte Haltung nicht aufzugeben. „Ein Schwert ist scharf, da muss man nicht mit brutaler Gewalt arbeiten. Natürlich ist man fest in der Hüfte und zur richtigen Zeit wird Kraft eingesetzt, aber dann muss man wieder locker werden. Der Fluss innerhalb der Form darf nicht abreißen. Das gelingt nicht, wenn man verkrampft.“ Immer wieder rief Schultz Sensei die Teilnehmer zusammen , um das Verständnis der Formen zu vertiefen. So ging der ersten Lehrgangstag zu Ende und die Strapazen waren einigen Teilnehmern deutlich anzusehen. Haben da nicht alle die ermahnenden Wort von Schultz Sensei angenommen?


Abends ging es zum gemeinsamen Abendessen in die Möllner Innenstadt, anschließend wurde in geselliger Runde ausgiebig geklönt. Da der Tag anstrengend war, waren alle froh in die Schlafkojen krabbeln zu können…
Der zweite Tag startete um 10:00 Uhr. Nach der Wiederholung der Katas vom Vortag standen die restlichen sechs Katas auf dem Programm. Die Zeit bis 14:00 Uhr verging wie im Fluge. Leider konnten nicht alle bis zum Schluss mitmachen. Schulter-, Knie- oder Rückenprobleme zwangen einige Teilnehmer die Übungen vorzeitig einstellen zu müssen. Trotzdem haben sicherlich alle Teilnehmer viel von dem Lehrgang mit nach Hause nehmen können. An dieser Stelle ein herzliches Danke an Schultz Sensei, der den Lehrgang abwechslungsreich und interessant geleitet hat.
Peter Rudzik

Jahreshauptlehrgang 2013

Die Teilnehmer des Lehrgangs

Hakushinkai Hamburg e.V. - 10. + 11.8. 2012

Hasegawa Eishin Ryu – und 1.000 mal das ungesattelte Pferd reiten !

Die Teilnehmer an Lehrgang vom 10. + 11.8.2012 im Hakushinkai Hamburg e.V. unter der Leitung von Norbert Rübenkamp, 6.Dan Iaido.

Jahreshauptlehrgang 2012 in Mölln

Vom 12. bis zum 15. April fand der Jahreshauptlehrgang der DIV in Mölln statt.

Sieg oder Niederlage
Der diesjährige Jahreshauptlehrgang vom 12.04.–15.04.2012 in Mölln stand unter dem Stern gleich dreier Jubiläen: 150 Jahre MSV, 25 Jahre Hakushinkai-Hamburg und 10 Jahre Hakushinkai-Mölln.
Die Beteiligung war sehr groß, die DIV-Dojos aus Flensburg. Hamburg, Mölln, Lüneburg, Osnabrück, Raesfeld und Wangen/Allgäu waren vertreten, daneben noch Teilnehmer aus Hannover und Lübeck.
Von Donnerstag bis Samstag wurde intensiv trainiert. Diesmal gab es aber zum allgemein üblichen Ablauf eine kleine Änderung: Bedingt durch das gesundheitliche Handicap von Lübcke Sensei wurden die Teilnehmer in drei bis vier Gruppen aufgeteilt und von den hoch graduierten DAN Trägern Klaus-Dieter, Ulrich Bachmann, Dirk Weinem und Norbert Rübenkamp unterwiesen.

Lübcke Sensei saß am Rand und beobachtete die gesamte Szenerie. Zum einen mussten die Prüflinge Dirk und Norbert für Ihrer Prüfung zum 6. DAN eine Lehrprobe abliefern, zum andern beobachtete Lübcke Sensei die Lehrgangsteilnehmer sehr genau. Über das Beobachten hinaus machte sich Lübcke Sensei sehr viele Notizen und in den Pausen wurde reichlich darüber spekuliert, was er sich da wohl alles aufschreiben würde. Aber Lübcke Sensei wäre nicht Lübcke Sensei und so trieb es ihn immer wieder in die Übungsgruppen, um die „Diskrepanz“ zwischen dem vom Übungsleiter Gezeigten und dem vom Teilnehmer Präsentierten zu korrigieren.

Am Samstag Abend wurde im Pausenraum der Tanneckhalle ein leckeres italienische Buffet aufgebaut und somit die vielen Jubiläen bis spät in die Nacht gefeiert. In kleinen Reden wurden natürlich die Initiatoren der Jubiläen gewürdigt: Karl-Heinz Lübcke als Gründer des Hakushinkai- Hamburg vor 25 Jahren und Klaus-Dieter Schultz als Gründer des Hakushinkai-Mölln vor 10 Jahren. In Ihren Dankesreden wiesen die beiden Gewürdigten aber sehr eindringlich darauf hin, dass es ohne die Vielzahl der ungenannten Helfer und Teilnehmer unsere Gemeinschaft nicht geben würde. Ferner wurde an diesem Abend eine Mitgliederversammlung der DIV durchgeführt, das Protokoll der Sitzung ist auf der DIV-Website einzusehen.

Am Sonntag wurde es dann ernst, 16 Prüflinge stellten sich dem Prüfungskomitee. Das von Lübcke Sensei eingebrachte Lehrgangsmotto „Sieg oder Niederlage“ bekam bei der Prüfung eine besondere Bedeutung. Es gingen aber nur „Sieger“ vom Platz, alle Prüflinge bestanden ihre Prüfung, wobei die Prüfungen zum 6. DAN von Norbert Rübenkamp und Dirk Weinem als besonders herausragend zu nennen sind. Nach einer kurzen Mittagspause wurde für die Lehrgangsteilnehmer ein freies Training und Tameshigeri angeboten. Ca. 50 Matten wurden zerkleinert, für viele war es das erste mal, dass sie mit einem scharfen Schwert ein Objekt zerschnitten, entsprechend groß war am Anfang der Respekt allein vor dem Mattenhalter zu stehen.

Zum Lehrgangsende bescheinigte Lübcke Sensei allen Teilnehmern eine Steigerung, verbunden mit der Auflage in den Heimatdojos das Erlernte fleißig weiter zu üben. Neben den Dankesreden für die Übungsleiter und Ausrichter wurden auch besondere Geschenke überreicht: Dirk gab Lübcke Sensei das Iaito zurück, dass er vor Jahren am Anfang seiner Iaido-Ausbildung erhalten hatte. Christian Harman wurde die offizielle Hakushinkai-Fahne für den Hakushinkai-Osnabrück überreicht.

Noch ein abschließendes Wort zum Lehrgang-Motto „Sieg oder Niederlage“: Jeder Teilnehmer des Lehrgangs hat im Laufe des Lehrgangs beide Seiten kennengelernt. Im Training kann es nicht nur bergauf gehen, das bergab gehört immer auch dazu. Ich bin mir aber sicher, dass jeder auf seine Art mehr als „Sieger“ nach Hause gefahren ist…

Jahreshauptlehrgang 2011

Beim diesjährigen Jahreshauptlehrgang der Deutschen-Iaido-Vereinigung in Osnabrück hat Dirk Bielfeld aus Breitenfelde die Prüfung zum 2. DAN bestanden. Fünf hochkarätige Prüfer überzeugten sich in der sowohl theoretischen als auch praktischen Prüfung von seinem Können. Das mehrjährige konstante Training und die abschließende intensive Vorbereitungsphase wurden durch die neue Graduierung belohnt. Von links: Peter Rudzik, Ralph Siebert, Dirk Bielfeld mit Prüfungsurkunde und Übungsleiter Klaus-Dieter Schultz.